Literaturtipp

Klaus Goehrke: Vermisste Väter. Fern von Westfalen, Münster: agenda Verlag 2015.

"Auch wenn du es nicht glaubst: Russland gehört zu Europa." Das sagt Natalie zu ihrer Tochter Laura, die ihre Sympathie für dieses Land nicht verstehen kann und drängende Fragen stellt: Wieso haben sich Natalie und Max, Lauras verschwundener Vater, ausgerechnet am südrussischen Don kennen gelernt, und warum haben sich die beiden kurz nach ihrer Geburt wieder getrennt? Ihre Oma in Münster gibt zwar über ihren lange verstorbenen Mann Auskunft, der am Don in russische Gefangenschaft geraten war, will aber nicht über Max sprechen. Erst auf seiner Beerdigung in Weimar enthüllt sich Laura, was für ein Mensch ihr Vater war. Auf seinen Spuren fährt sie nun selbst mit ihrem Freund Lars an den Don, wo sie sich heftig in Boris verliebt, der ihr nach Dortmund folgt. Frauen aus drei Generationen, die den Don als ihren Schicksalsstrom erleben...

 

 

 

Klaus Goehrke:
Söckchen und Silbersieb
Ein afrikanisches Märchen

Mansa Musa, der König von Mali, ist verzweifelt. Sein Land, seine Felder, die Erde seines Königreichs – alles ist verbrannt. Die Ernte und die Früchte sind verdorrt, es droht eine große Hungersnot.

Verursacht wird die Dürre durch die grell blinkende Haut seiner Tochter Silbersieb, die die Sonnenstrahlen um ein Vielfaches verstärkt. Er verspricht, demjenigen seine Tochter zur Frau zu geben, der eine Lösung findet und sein Königreich retten kann.

Söckchen, der jüngste Speerträger, begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, um die geliebte Silbersieb und das Königreich zu erlösen. Drei Aufgaben gilt es zu meistern: Er muss die weiße Gazelle Daja einfangen, eine magische Maske zurückholen, die von den feindlichen Mossi-Kriegern gestohlen wurde, und den goldenen Kronreif wiederfinden. Doch dabei muss er einige Gefahren und Gegner überwinden ... und welche Rolle spielt die Magierin Soma?

Wird es Söckchen gelingen, das Königreich zu retten und den Fluch, der auf der Prinzessin lastet, zu lösen?

ISBN 978-3-940853-24-0
Hardcover, 120 Seiten
mit 13 farbigen Illustrationen von Jutta Wagner
€ 14,90

 

 

 Yvans Schatten. Hundstage auf Korsika. Werne, Ventura Verlag. 2012, 220 S. 12.90 €

 

 

 

 

 

  

Lale Lindberg (17) fährt in den Sommerferien mit ihren Eltern (Tom und Vera) und der befreundeten Familie Urban (Christel, Bert und Sohn Jan) nach Korsika. Es werden Wochen, die sie verändern. Nicht nur die ungewöhnliche Hitze, vor allem die Meldungen von Terroranschlägen beeinträchtigen die Urlaubsfreude. Die Festnahme des mutmaßlichen Attentäters Yvan C. macht sie neugierig, aber die folgenden aufregenden Ereignisse – nächtliche Ruhestörungen, die Entdeckung einer Leiche am Strand und die Begegnung mit einem eigenartigen Schäfer – irritieren sie.

Auf einem Konzert der Gruppe I Muvrini in Bastia verliebt sie sich in Claudio, einen korsischen Studenten. Sie nimmt an einer Demonstration gegen die Inhaftierung von Yvan C. teil und gerät zum Ärger ihrer Eltern ins Visier der Polizei. Obwohl sie Claudios Ansichten über die korsische Politik und Gesellschaft unbegreiflich findet, hält sie zu ihm und fährt mit in sein Heimatdorf in den Bergen, wo sein Großvater beerdigt wird. Als die Polizei nach Claudio sucht, warnt sie ihn und begleitet ihn auf seiner Flucht ins Inselinnere...

 

 

Hellweger Anzeiger vom 17. Mai 2012

 Mehr unter

 

   

http://www.openpr.de/news/637116/Buchneuheit-Yvans-Schatten-Hundstage-auf-Korsika.html

 

 

Elise Tschech. Verbannt in Camen - Schicksal einer Frau im Vormärz. Bönen 2010

 

 

 

 

 

 

 

Der Roman berücksichtigt wesentliche historische Fakten, doch Handlung, Charaktere, Örtlichkeiten und Szenen sind frei gestaltet.Elise Tschech zeigt sich als Vorkämpferin der Emanzipation. Dass sie damals ihr Leben als gleichberechtigte Frau in Preußen nicht verwirklichen konnte, sondern dazu nach Frankreich, in die Schweiz und die USA gehen musste, macht deutlich, in welchem Ausmaß sich unsere Gesellschaft in den zurückliegenden 150 Jahren liberalisiert und säkularisiert hat.

 

 

Elise Tschech war die Tochter des vormaligen Bürgermeisters Heinrich Ludwig Tschech, der nach einem Attentat auf König Friedrich Wilhelm IV. am 14. Dezember 1844 in Spandau hingerichtet wurde. Der Mitwisserschaft beschuldigt, wird der Achtzehnjährigen die Verbannung in eine abgelegene Stadt zugedacht. Ernst von Bodelschwingh, damals Innenminister in Preußen, empfiehlt dem König seine Heimatstadt Kamen und das Haus von Pfarrer Ovenbeck. So gelangt das Mädchen unter dem Namen Elisabeth Böhm Ende 1844 nach Kamen, wo sie mehr als drei Jahre wie eine Gefangene lebt. Eines Tages taucht der Student, angehende Schriftsteller und Revolutionär Albert Dulk auf, der ein Drama „Tschech“ schreiben will...

 

8,90 Euro

ISBN: 978-3-86206-060-3
 

 

 

(Hellweger Anzeiger vom 26.11.2010)

 

 

 

Frag doch Strelinski. Erzählung zum Kampf der Roten Ruhrarmee (Schlacht bei Pelkum) 1920. Bönen 1985

 

 

Restexemplare beim Autor